InnoRIX – Reflexivität und Kreativität als Kompetenz

September 11, 2012 in Forschungsprojekte

Wie kann man Reflexivität als personale Komp

etenz operational fassen? Welche Rolle spielt Reflexivität auf der Ebene betrieblicher Experten u

nd inwieweit lassen sich kausale Zusammenhänge mit dem Lebens- und Berufsalter herstellen? Welcher Typus von Unternehmenskultur befördert die Integration der demografischen Frage in die Unternehmenspolitik und welcher behindert sie eher? Wie interagieren, konfligieren und koevolvieren reflexive Kompetenzen mit den Innovationsmilieus von Organisationen bzw. Organisationseinheiten?

Diesen und weiteren Fragen widmet sich das BMBF-Verbundprojekt “Reflexivität und Kreativität als Kompetenz. Innovationsfähigkeit im Kontext alternder Gesellschaften”. Ergänzend zu einem bereits entwickelten Instrument zur Analyse und Gestaltung der Innovationsfähigkeit auf institutioneller Ebene wird unter der Federführung des Lehrstuhls für Innovationsforschung und nachhaltiges Ressourcenmanagement ein ein komplementäres Instrument auf personaler Ebene vorgelegt.

Das Forschungsvorhaben fasst Innovationskompetenz konzeptionell neu und strebt damit an, die bislang diffuse Diskussion über die Innovationsfähigkeit Älterer mit einem klaren, interdisziplinär fundierten Kompetenzmodell voranzubringen. Im Einzelnen wird dieses Ziel verfolgt in Gestalt von fünf wissenschaftlichen und technischen Arbeitszielen des Verbundvorhabens: der Arbeit an einer Theorie personaler Innovationsfähigkeit, einem Verfahren der Bewertung von Innovationskompetenz, einem Ansatz zur Analyse förderlicher und hemmender Bedingungen, einer Typologie demografiebezogener Innovations- und Unternehmenskultur, und einem Gestaltungskonzept der Innovationsfähigkeit, hier bezogen auf das Arbeitsvermögen und seine Entwicklung bis in den Übergang zum Ruhestand.

Das Projekt startete Anfang 2012 und läuft bis Ende 2014. Die Finanzierung erfolgt durch Mittel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und den Europäischen Sozialfond. Mit dem Förderschwerpunkt “Innovationsfähigkeit im demografischen Wandel” sollen zukunftsorientierter Lösungen für eine präventive Arbeits- und Personalpolitik erarbeitet werden.

EFFInDi – Produktivität und Effektivität von Dienstleistungen

September 11, 2012 in Forschungsprojekte

Das Verbundprojekt setzt am Problem der Definition und Messung von Dienstleistungsproduktivität an, sowie am Problem ihrer Bewertung im Rahmen der Effektivität einer gesamten Wertschöpfungskette. Das Vorhaben verfolgt drei Ziele. Es untersucht in einer empirischen Studie Messkonzepte sowie die Verständnisse (Kulturen) ihrer Anwendung, deren praktische (Folge-)Probleme sowie Beispiele von good practice. Empirischer Schwerpunkt sind wissensintensive, produktionsbezogene Dienstleistungen.

Es verfolgt zweitens die Entwicklung bzw. Anpassung neuer Verfahren zur Messung und Bewertung der Leistung von Dienst-Leistung, die Fortschritte bei der Bewertung von Dienstleistungsproduktivität und -effektivität möglich machen. Diese sollen auch im Format einer innovativen Softwarelösung umgesetzt werden.

Drittens sollen diese Verfahren praktisch angewandt werden, um die Effektivität komplexer Dienstleistungen in ausgewählten Fällen zu verbessern.

IIRLicht – Innovationsfähigkeit durch Institutionelle Reflexivität

September 11, 2012 in Forschungsprojekte

Wie muss Arbeit gestaltet sein, um Innovationen zu fördern? Welche “weichen” bzw. immateriellen Innovationsressourcen schlummern unbeachtet in den Unternehmen? Wie können diese Ressourcen (Wissen, Vertrauen, Commitment, Reputation etc.) als ein wesentliches Element organisationaler Kompetenz und Kompetenzentwicklung erkannt, gebündelt und zur Entfaltung gebracht werden? Wie lassen sich Lernbarrieren und Veränderungsresistenzen identifizieren, analysieren und gezielt auflösen? Wie kann in alle Organisationsprozesse ein Reflexionsvermögen eingebaut werden, welches dynamische Veränderung bewirkt, ohne sinnvolle Routinen zu verunsichern?

Diesen Fragen widmet sich das BMBF-Verbundprojekt “Innovationsfähigkeit durch Institutionelle Reflexivität”. Unter der Federführung des Lehrstuhls für Innovationsforschung und nachhaltiges Ressourcenmanagement wird ein theoretisch fundiertes und in ersten Schritten praktisch erprobtes Konzept entwickelt, wie Organisationen aus allen Bereichen (auch dem Non-Profit-Sektor) ihre Innovationsfähigkeit entdecken und entfalten können.

Das Projekt startete im Spätsommer 2008 und läuft bis Mai 2011. Die Finanzierung erfolgt durch Mittel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und den Europäischen Sozialfond. Mit dem Förderschwerpunkt “Innovationsstrategien jenseits traditionellen Managements”sollen “weiche” Faktoren im Innovationsprozess durch die systematische Verknüpfung von Personal-, Organisations- und Kom-petenzentwicklung gestärkt und die Innovationsfähigkeit von Organisationen verbessert werden.